IMS-Blog – unser Weg zu Tocco

Mittwoch, 15. Februar 2023 Unternehmen

Als Anbieter einer erfolgreichen Bildungslösung freut sich Tocco, jungen Menschen selbst eine Ausbildungsstelle anbieten zu können. So heissen wir seit August 2022 Lorenz und Robin ganz herzlich im Team willkommen. Ihre Erfahrungen in der Arbeitswelt teilen sie in der Serie «IMS-Blog».

Teil 1 von 4 der Serie «IMS-Blog» von Robin und Lorenz

Übergang Schule zu Arbeitswelt – neue Wege, neue Erfahrungen?

Ja, wir legen beide eher weite Wege zurück. Eine Stunde, 15 Minuten und eine Stunde, 30 Minuten pro Weg. Das ist neu für uns. Man muss aber auch sehen, dass wir diesbezüglich in der Schweiz sehr privilegiert sind. In anderen Ländern sind diese Arbeitswege Standard. Und praktisch für uns ist, dass Tocco in Zürich gelegen ist. Hier finden wir genug Verpflegungsmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten. Ausserdem wohnen Freunde von uns in Zürich, die wir jetzt öfters sehen. So kommen mit der neuen Aufgabe viele neue Erfahrungen auf uns zu, die wir gerne annehmen.

Was die Erwartungen an die Arbeit konkret betrifft, waren wir uns beide bewusst, dass die Arbeitswelt wohl anspruchsvoller werden wird als die Schule. Auch, weil wir beide in der Schule nie mit einer Software von solchem Umfang wie Tocco gearbeitet haben. Die Einarbeitung war sehr intensiv, vieles war neu.

IMS-Praktikanten Tocco Entwicklung
Lorenz sammelt Erfahrungen in der Entwicklung und im Team Business Services.

Warum Tocco – wie wählt ihr ein Unternehmen für euer Praktikum?

Besonders wertvoll sind persönliche Empfehlungen. «Ich zum Beispiel, wurde von einem Freund auf das Unternehmen Tocco aufmerksam gemacht», so Robin, «so war Tocco schon von Beginn an weit oben auf meiner Liste». «Mich hat ein Mail eines Mitarbeitenden von Tocco an der Kanti Frauenfeld erreicht», ergänzt Lorenz.

Nach einem Blick auf die Website von Tocco war klar, dass uns die eingesetzten Technologien wie React oder Java sehr zusagen. Auch die flachen Hierarchien und das familiäre Umfeld, sowie einen respektvollen Umgang im Team sind wichtig für uns.

Auch gut zu wissen, sollte sich die Leserin oder der Leser für ein Praktikum bei Tocco interessieren – Noten sind schon wichtig, stehen aber nicht an erster Stelle. Fachwissen und die Mentalität sind hier viel wichtiger.

Bewerbung und Aufnahmeverfahren – eure Erfahrungen?

Ein gutes Motivationsschreiben ist ein Riesenvorteil. Es zeigt, dass man sich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hat. Und wie die eigenen Stärken zum Erfolg des Unternehmens beitragen können.

Sollte man der Noten wegen Bedenken haben, einfach das eigene Fachwissen mit selbst erstellten Projekten beweisen.

Unterschiede Schule und Arbeitswelt

Der grösste und härteste Unterschied war, dass man in der Schule einen unregelmässigen Stundenplan hatte und in der Arbeitswelt jeden Tag 8.4 Stunden konstant am Arbeiten ist. Daran muss sich jeder zuerst gewöhnen. Man ist dann am Abend besonders müde und erschöpft.

Toll ist, dass man seinen eigenen, festen Arbeitsplatz hat – sogar mit verstellbarem Pult – wo man auch stehen kann und den man individuell einrichten darf.

IMS-Praktikanten Tocco Entwicklung
«Mir gefällt die Selbstverantwortung im Job», Robin, IMS-Praktikant bei Tocco.

Ein weiterer Unterschied ist, dass man eigentlich immer allein am Arbeiten ist und nur bei Unklarheiten auf seinen Götti zugeht. Man wird nicht konstant von einem Lehrer überwacht, was auch ein grosses Mass an Selbstverantwortung gibt, an das man sich zuerst mal gewöhnen muss.

Das «Tippspiel»

Zu Beginn gilt es, das Tocco, also die Software, möglichst rasch möglichst umfassend kennenzulernen. Dafür gibts das «Tippspiel». Tippspiel heisst die Einführungsaufgabe, die jeder Informatiker bei Tocco macht. Sie setzt sich aus 16 Teilaufgaben zusammen. Diese umfassen jeweils andere Themen/Funktionen/Techniken des Toccos. So arbeitet man zum Beispiel in der einen Aufgabe mit der Programmiersprache Java, die im Tocco-Backend verwendet wird, in einer anderen Aufgabe lernt man den Umgang mit der Skriptsprache React kennen, welche im Frontend Standard ist. Die Aufgaben bauen aufeinander auf, sodass man am Ende praktisch ein eigenes Modul programmiert hat.

Das Tippspiel wird uns die nächsten Wochen beschäftigen. Wir sind auf die Inhalte der Aufgaben gespannt und wie wir das theoretische Schulwissen in der Praxis anwenden können.

Im nächsten Teil der Serie mehr zu «Erste Schritte in der Arbeitswelt».

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