Homeffice History mit Tocco

Mittwoch, 24. Februar 2021 Hintergrund

Und plötzlich ist Homeoffice. Plötzlich? Nicht ganz. Die Idee ist schon so alt, dass es dafür sogar noch einen Begriff in deutscher Sprache gibt – Telearbeit. Beides meint dasselbe. Man geht nicht ins Büro, sondern arbeitet zuhause. Früher über pfeifendes Einwählen ins Telefonnetz, jetzt über lautlose Glasfasern. Das Resultat ist dasselbe, wir verbinden unseren Computer, der zuhause steht, mit der Cloud. Tocco erkannte die Vorteile dieser Möglichkeiten und stand schon seit Beginn als Web-App zur Verfügung. Von dieser Erfahrung profitieren Tocco-Kunden in der aktuellen Homeoffice-Zeit besonders, können sie doch alle Vorteile der Tocco-Lösung nahtlos im Homeoffice weiternutzen.

Tocco, Swiss Software gegründet 2002

Vor rund 20 Jahren liefen die Macs noch auf 10.2 Jaguar, die PCs auf Windows XP, Sanyo präsentierte das erste Handy mit Kamera und auf Platz eins der Schweizer Jahreshitparade platzierte sich der Ketchup Song. Diesen hörte man sich vielleicht auf einem iPod der zweiten Generation an, oder auf seinem iMac G4.

Wer Internet hatte, und das waren 2002 33 % der Schweizer Bevölkerung, der benutzte Programme wie Napster und Limewire. Sollte man dort zufälligerweise eine Musikdatei finden, die gefällt, lud man sich diese in sagenhaften 7 Minuten auf den Rechner. Das Anzeigen einer Facebook-Seite von einem MB hätte zirka zwei Minuten gedauert, das Laden eines Films 1.4 Tage. A propos Film – im Kino feierten Lord of the Rings – die zwei Türme, Star Wars – Episode II und Spider-Man Premiere. Last but not least – 2002 war das Jahr der expo.02.

Tocco – der Weg einer Software

In dieser Zeit gründeten Maurice Zubler und Sascha Bachmann Tocco. Obwohl das Internet dafür noch nicht reif war, zweifelten die Tocco-Gründer nie daran, dass Softwaredienstleistungen zukünftig im Web geleistet würden.

Homeoffice erster Schritt in die Digitalisierung

Der Begriff Homeoffice geisterte schon zu Urzeiten der Digitalisierung durch die Köpfe und Konzeptpapiere, so richtig durchsetzen konnte sich dieses Arbeitsmodell aber nicht. Bilder aus den 70-er, 80-er und auch 90-er Jahren zeigen einen möglichen Grund dafür. Klobige Geräte nehmen viel Platz weg. Desktop-Rechner, Röhrenmonitore, ein Drucker und vielleicht noch ein Faxgerät passen selten in die Wohnzimmerecke. Auch die Software und Server waren einfach nicht auf solche Lösungen ausgerichtet.

Meilenstein Web 2.0

Mit dem Web 2.0 und immer schnelleren Datenleitungen kam die Idee von Tocco so richtig ins Rollen – Software und Internet wurden erwachsen. Neu wurde die Software komplett in Java entwickelt und ab 2005 in einer ersten Version verfügbar. AJAX-Mechanismen machten ein völlig neues Arbeiten möglich. Dank der asynchronen Datenübermittlung zwischen Browser und Server konnten HTML-Seiten verändert werden, ohne dass diese komplett neu geladen werden mussten.

Von Reaktion zu Agilität

Die Innovationen fanden auch dank neuer Arbeitsorganisation statt. War die Entwicklung zu Beginn nach Wasserfall organisiert und die Entwicklung von Kundenprojekten angetrieben, organisiert Tocco jetzt seine Prozesse nach SCRUM und agilen Methoden. Zusätzlich wird die gesamte Prozesskette laufend nach der Lean Methodik optimiert. Ein Backlog mit hunderten von Entwicklungsideen wird ständig analysiert und priorisiert. Innovation Days potentieren die Entwicklungskraft und halten den Spieltrieb aufrecht.

Zwischenstopp Coffeeshop

Mit mobileren Endgeräten und zunehmender Internetgeschwindigkeit wurden Schritt für Schritt Hürden auf dem Weg zu nicht-Büro Arbeitsplätzen abgebaut. Vielleicht auch durch Beispiele aus der US-Popkultur beflügelt, fanden sich immer mehr aufgefaltete Äpfel in Coffeeshops leuchten. Diese unterschieden sich von Kafis dadurch, dass sie gratis WLAN zur Verfügung stellten. Böse Zungen behaupten, das WLAN sei in die Kaffeepreise reingerechnet worden, aber wir wollen mal keine Muffinspalter sein. Das nächste Phänomen waren die digitalen Nomaden, die statt von zuhause ins Büro, von Coffeshop zu Coffeeshop weltweit pendelten. Statt Homeoffice no more at home office.

Ausbruch und Durchbruch

Ein Vorteil von Tocco, den Kunden schätzen, ist das webbasierte Konzept. Kein Download ist nötig und die Lösung funktioniert unabhängig vom Betriebssystem des Computers. Einfach den Browser starten, einloggen und loslegen. Welcher wirkliche Vorteil dieses Konzept bietet, zeigte der Ausbruch des Covid-19-Virus der damit schlagartig eintretende Ruf nach Homeoffice. Tocco-Kunden können hier nahtlos weiterarbeiten. Sie starten einfach zuhause den Webbrowser, loggen sich ein und legen los. Der Nutzen von Homeoffice war noch nie so offensichtlich.

Hoch entwickelt in die Zukunft

Jetzt umfasst die Lösung viele clevere Module – von Adressverwaltung, Kontakt und CRM, Dossierverwaltung, Mitgliederadministration, Veranstaltungs- und Ausbildungsmodule, Noten und Qualifikation, Termin, Honorar, E-Business-Flows, Dokumentenablage und bis zu Auftrags- und Debitorenverwaltung. Auch der Betrieb erfüllt höchste Qualitätsansprüche und wird laufend weiter professionalisiert.

Erfahren Sie mehr über unsere Branchenlösungen.

Reportage zum Thema Homeoffice von SRF aus dem Jahr 1986 auf YouTube.

Jetzt Newsletter abonnieren.

 

Vielen Dank

Wir haben Ihre Anmeldung erhalten.